GZO: Einschüchterungen müssen sofort aufhören!

GZO: Einschüchterungen müssen sofort aufhören!

Beim Guss-Zentrum Ostfriesland (GZO) will keine Ruhe einkehren. Abmahnungen, Drohungen, Versetzungen – mit solcherlei Mitteln sollen Kollegen zur Eigenkündigung bewegt werden. Es trifft stets Mitarbeiter, die auf Liste 1 mit Unterstützung der IG Metall für den Betriebsrat kandidiert haben.

Zuletzt wurden im Januar 5 Kollegen auf schlechtere Arbeitsplätze versetzt – leider mit Zustimmung der Betriebsratsmehrheit. Seither verdienen sie weniger Geld und arbeiten isoliert vom Rest der Belegschaft.  Gleichzeitig wurden Leiharbeitnehmer auf die alten Arbeitsplätze der Kollegen gesetzt. Siehe hierzu auch einen Artikel der Ostfriesen Zeitung.

Echte Mitbestimmung und Demokratie im Betrieb sind nur möglich, wenn solche Schikanen aufhören. Zeigt euch solidarisch mit den Betroffenen! Sprecht uns an, wenn ihr selbst Unterstützung braucht: 0800 446 46 36

Flugblatt Deutsch/Russisch/Polnisch

 

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10 Kommentare
  1. Hallo Kollegen,
    wie man bei uns in der Firma erkennen kann steht Mobbing seit Einführung Betriebsratswahlen für einige unserer Kollegen und Freunden an der Tagesordnung.
    Wie wir dieses erkennen oder bereits beobachten konnten stelle ich hier anhand von Beispielen da.
    1. ungelöster Konflikt
    Am Anfang des Mobbings steht eine ungelöste Auseinandersetzung(Gründung Betriebsrat). Statt darüber zu sprechen wie es normale Menschen machen in einem klärenden Gespräch gibt es nur Schuldzuweisungen und die ersten verbalen Angriffe
    2. Mobbing
    Die Angriffe auf die Schuldigen Liste 1 sowie Unterstützer (hier genannt Opfer) steigern und intensivieren sich. Der eigentliche Grund für das Mobbing gerät in Vergessenheit. Die Opfer stehen im Fokus und werden mehr und mehr Attacken ausgesetzt um ihnen Gesundheitlich und seelisches Gleichgewicht zu schaden.
    3. Arbeitsrechtliche Sanktionen
    Die täglichen Attacken gegen diese Opfer bleiben auf lange sich nicht ohne Folgen. Betroffene sind psychisch angeschlagen nicht mehr Leistungsfähig hat viele Krankheitsbedingte Fehltage. Abmahnungen, Versetzungen, Androhung der Kündigung von Seiten der Vorgesetzten folgen.
    4. Der Ausschluss
    Das Ziel der Mobber (Geschäftsleitung sowie seine Bereichsleiter und Schichtleiter) haben das Ziel erreicht. Die Opfer halten den Druck nicht länger Stand er kündigt und unterschreibt einen Aufhebungsvertrag .
    Dieses sind nur einige Beispiele wir können dem ganzen ein Ende bereiten in dem wir unsere Hilfe den Opfern anbieten und sie unterstützen.
    Mobbing Attacken wie die bei uns vorkommen sind eine Straftat wer wegschaut macht sich somit mitschuldig.
    Unseren Betriebsrat können wir leider nicht um Hilfe bitten obwohl es ihre Aufgabe ist für das Wohl der Arbeitnehmer zu sorgen. Der Betriebsrat der Liste 2 zieht es vor die Geschäftsleitung zu unterstützen um die Liste 1 und Unterstützer aus dem Betrieb zu entfernen.

    Gruß TOM Mitarbeiter GZO

  2. Sehr gut Tom! Vielen Dank für deine offenen Worte!!
    Genau diesen Mut brauchen wir in der GZO und Enercon insgesamt!! Nur wenn noch mehr aus dem Schatten kommen können wir gemeinsam gewinnen. Unsere Metaller im Betrieb und Betriebsrat brauchen uns – zusammen können wir das schaffen. Mein Respekt gilt allen, die trotz dem Mobbing aktiv sind und bleiben! Und trotzdem habe ich Verständnis für alle, die bei dem ganzen Stress einfach nicht länger können. Auch ihr habt meinen Respekt!!!

  3. Hallo Kolleginnen und Kollegen,

    es ist beschämend, daß solche Zustände in unserer Zeit und innerhalb der gültigen rechtlichen Grundlagen dieses Staates überhaupt möglich sind.
    Noch viel schlimmer finde ich es, daß sich Menschen dafür hergeben, durch ihr Verhalten diesen „Opfern“ das anzutun!!!!!
    Diese Täter sollten sich darüber im klaren sein, daß sie in einer solchen betrieblichen Umgebung selber schnell mal zum Opfer werden könnten.
    Zumindest begeben sich die Täter aber in die Situation, sich gerichtlich
    wegen vorsätzlicher Körperverletzung verantworten zu müssen, was bei einer Verurteilung zur richterlichen Entfernung vom Arbeitsplatz führen kann,
    sofern sich die Opfer dazu entschließen könnten, Anzeige zu erstatten!!!!!

    mit kollegialen Grüßen
    Helmut

  4. Das bringt sowieso nichts .
    Die letzten IG Metall Mitglieder werden die auch noch los .
    Ein Zusammenhalt gibt es nicht . Es gibt noch nichtmal einen guten Informationsfluss .
    Mal ganz ehrlich ,wenn ich die br Mitglieder von der Liste 2 sehe . Dann denke ich ,zu solchen Leuten würde ich niemals hingehen wenn ich ein Problem habe . Oder besser gesagt mit den Leuten möchte ich überhaupt nichts zu tun haben . Die Leute sind so gut ausgesucht ,die dienen nur zur Abschreckung .Mich wundert wie da überhaupt rein gekommen sind .

    • Hey Michi,
      Weil wir sie gewählt haben sind die Kollegen reingekommen in den Betriebsrat. Und wenn wir weiter zu ihnen halten und sie unterstützen bleiben die auch drin. Was hat denn der restliche Betriebsrat bisher für uns geleistet?
      Und schau doch mal in die Zeitung. Die Politik interessiert sich mehr und mehr für die Machenschaften bei Enercon. Da müssen sich eher unsere Chefs und so manche Abteilungs und Schichtleiter warm anziehen.
      MFG
      Kay

      • Das ist die richtige Einstellung die im Betrieb gebraucht wird. Nur gemeinsam können wir es schaffen Ordnung und Gerechtigkeit zu bekommen. Es ist kein leichter weg aber gemeinsam bekommen wir es hin

    • Hallo Michi
      Die Naturkatastrophe wurde durch Wahlbeeinflussung und Drohung im Betrieb zugelassen.Diverse Mitarbeiter mit weißen Helmen und deren Handpuppen haben im Betrieb dafür gesorgt das diese gewählt wurden.Es liegt an dir und unseren Kollegen wie lange die noch im BR sitzen oder wie lange die der Geschäftsleitung hörig sind und alles machen was die wollen. Die Aufgabe des BR für die belange des Arbeitnehmers zu stehen und nicht der Geschäftsleitung.
      Also nicht wundern wie sie rein gekommen sind dafür ist es leider zu spät.
      Hier hilft kein wunder sondern ein umdenken aller Mitarbeiter, also worauf noch warten…..

      MfG
      TOM Mitarbeiter GZO

  5. Hallo,

    diese Versetzungen sind natürlich ein Unding und eigentlich völlig unbegründet.
    Das Problem ist eben das diese rein rechtlich in Ordnung sind, da der Betriebsrat den Versetzungen zugestimmt hat.
    So ist das leider wenn die Mehrheit im Betriebsrat Geschäftsleitungsnahe ist.
    Mag der ein oder andere vielleicht noch ein schlechtes Gewissen haben solchen Versetzungen zuzustimmen,stehen aber ihre eigenen Vorteile dabei wohl im Vordergrund.
    So stehen sie bei der Geschäftsleitung gut da und das Wohl der versetzten Mitarbeiter tritt in den Hintergrund.

    Georg

  6. Genau so ist es . Wie Georg es beschrieben hat .
    Wir haben kein Chance . Ein Zusammenhalt gibt es nicht .
    Man kann sowieso niemanden trauen .
    Wären wir in Frankreich dann würde es anders aussehen .
    Die haben wenigstens Rückrat .

  7. Hallo
    Wenn ihr doch der Meinung seit das es falsch ist was mit der Liste 1 gemacht wird dann müsst ihr etwas ändern. Zeigt den Kollegen euer Mitgefühl und stärkt ihnen den Rücken.

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