Enercon-Betriebsräte verabschieden Resolution

Enercon-Betriebsräte verabschieden Resolution

Mit einem offenen Brief an Firmenchef Hans-Dieter Kettwig mischen sich 61 Betriebsräte in den Konflikt bei Enercon ein. In einer Resolution fordern sie ein „vernünftiges Miteinander“.

 

Offener Brief an die Unternehmensleitung von Enercon

Offener Brief an die Unternehmensleitung von Enercon

5 Kommentare
  1. Ich solidarisiere mich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Enercon, die sich in Betriebsräten organisieren wollen! Diskriminierung darf nicht sein.

  2. Ich möchte euch gerne unterstützten da ich schon immer für gleiches Recht für alle bin.
    Es ist ja auch komisch das im Westen ein Betriebsrat ist und im Osten wollen sie es unterbinden.

  3. Genaue eurer Meinung….Jeder sollte das Recht haben einen Betriebsrat zu gründen. Ich sitze seit diesem Jahr selbst in unserem. Es ist echt manchmal harte Arbeit, aber wenn man was verändern kann….ist man im nachhinein sehr stolz.

  4. Als Betriebsratsmitglied bei Bosch TT in Lollar haben wir jeden Tag Konflikte mit dem Arbeitgeber. Abgesehen von unserem Hauptthema Restrukturierung, Ausgliederung der Betriebsteile, müssen uns über Seminarteilnahme, Freistellung u.a. mit dem AG auseinandersetzen.
    Es sind überall ähnliche Probleme mit dem AG ob es Bosch, Enercon oder sonst was heißt.
    Wir erklären unsere Solidarität mit der Belegschaft bei Enercon

  5. Wir, der gesamte Betriebsrat der Constellium Extrusions Burg GmbH,verurteilen das Verhalten der Geschäftsleitung der Enercon GmbH und unterstützen den Kampf des BR gegen die Versuche, das Mitbestimmungsrecht der Mitarbeiter durch Methoden, welche aus dem Frühkapitalismus stammen könnten zu untergraben.
    Der BR hat die Aufgabe, die Bedingungen für alle Mitarbeiter zu verbessern und sie bei Problemen zu unterstützen.
    Dazu gehören, als schwächstes Glied, natürlich auch die vielen Leiharbeiter, welche in ganz Deutschland inzwischen zur Normalität geworden sind.
    Das gegen den BR-Vorsitzenden Nils-Holger Böttger eingeleitete
    Kündigungsverfahren im Betrieb WEA Service Ost GmbH und die Schikanierungen von Betriebsräten und gewerkschaftlich engagierten Kollegen im Betrieb GZO GmbH und die Abmahnungen diverser Betriebsräte passen überhaupt nicht in das Bild eines angesehenen und etablierten marktführenden Konzerns und schaden ihm warscheinlich mehr, als ihm bewußt ist.
    Wir sind uns sicher, dass das Gericht im Januar über die Kündigung von Nils-Holger so entscheiden wird, dass unser aller Rechtsempfinden sich nicht als falsch erweisen wird.

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