Liste 3: Aktiv für MAM

Liste 3: Aktiv für MAM

 
Am Mittwoch sind Betriebsratswahlen bei MAM: Es geht um echte Mitbestimmung!

 

Am Mittwoch ist es soweit. Dann sind etwas mehr als 400 Kollegen von MAM zur Betriebsratswahl aufgerufen – zum ersten Mal. Warum lohnt es sich, zur Wahl zu gehen?

 

MAM Beitragsbild

 

Renee Rettke und Kai Uwe Liebe müssen nicht lange überlegen. Ob bei der Wertschätzung für die Kollegen, der Transparenz oder der Bezahlung der Leiharbeiter – bei MAM gibt es so manches Feld, auf dem die  Geschäftsführung »ein wenig Hilfestellung« aus der Belegschaft vertragen könnte. Dafür stehen die beiden Schweißer gemeinsam mit 13 weiteren Kolleginnen und Kollegen. Als »Liste 3 – Die Aktiven für MAM« werden sie am Mittwoch bei den Wahlen antreten und hoffen auf Eure Stimme.

 

Ein wichtiges Thema, das die Kollegen auf Liste 3 unbedingt angehen wollen, ist die Transparenz im Unternehmen. Die lässt bei MAM bislang zu wünschen übrig. Etwa wenn es um die wirtschaftliche Entwicklung geht. »Wir wissen nicht, was los ist«, sagt Kai. »Es kommen keine Infos bei uns an. « Gleichzeitig wächst der Arbeitsdruck. Das passt nicht zusammen, meinen sie. Wer mehr und schneller arbeiten soll, möchte wenigstens über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens informiert werden. Die Ansage der Kollegen an die Unternehmensführung ist klar: »Wir als Betriebsrat wollen transparente Infos und Planungssicherheit: Wie steht es um die Investitionen? Wie sieht es mit den Aufträgen für das nächste Jahr aus?« Nicht nur die Geschäftsleitung braucht Planungssicherheit, sondern auch die Kollegen. »Wenn unsere Auftragsbücher voll sind, wollen wir das wissen«, sagt Renee.

 

Und es geht um einen fairen Umgang mit den Leiharbeitern. »Viele Kollegen sind schon etlichen Jahren ununterbrochen in der Firma«, sagt Kai. »Wir fordern eine Regelung, dass Leiharbeiter nach einer gewissen Zeit ein Angebot auf Festanstellung bekommen.«

 

Leiharbeit ist bei MAM weit verbreitet. Aktuell ist die Zahl bei einem Drittel. »Was die Urlaubsplanung oder die Kollegialität betrifft, ist schon viel passiert«, sagt Renee, »da gibt es keinen Unterschied zwischen extern und intern.« Doch beim Lohn klaffen noch erhebliche Lücken. »Die Kollegen verdienen nach eigenen Aussagen zu wenig um davon normal leben zu können«, kritisiert er, »da müssen wir gemeinsam ran«. Auch hier will sich Liste 3 einbringen. MAM könnte zum Beispiel genauer drauf schauen welche Firmen Aufträge bekommen.

 

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