IG Metall Vorstand Irene Schulz besucht Husumer Aktive

IG Metall Vorstand Irene Schulz besucht Husumer Aktive

Die Branche wächst – und mit ihr die Zahl der gewerkschaftlich Aktiven. Gestern kamen in Husum Beschäftigte von vier Unternehmen der Windindustrie zusammen, um sich über gemeinsame Schritte zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen auszutauschen. 

 

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IG Metall Vorstand Irene Schulz besucht Husumer Aktive

 

„Das ist doch mal erfreulich, dass Senvion und Vestas hier nicht länger alleine am Tisch sitzen“, kommentierte Matthias Wötzel, Leiter der Vertrauensleute von Senvion Husum, das Interesse der Kollegen anderer Branchengrößen. Berührungsängste ob der erweiterten Zusammensetzung gab es freilich nicht. Auch wenn die betriebliche Situation mitunter gänzlich unterschiedlich ist: Die einen haben bereits einen Tarifvertrag (Senvion), die anderen arbeiten zielstrebig darauf zu (Vestas), die nächsten festigen ihre Position als gewerkschaftlich Aktive Betriebsräte; alle waren sich einig darin, dass wirkliche Fortschritte nur dann erreicht werden, wenn die Beschäftigten im Betrieb ins gemeinschaftliche Handeln kommen. „Darin liegt bei Vestas der Unterschied zu früher. Der Tarifvertrag, das ist nicht länger eine Idee irgendwo da draußen. Das ist unser gemeinsames Ziel als Beschäftigte im Betrieb“, fasste Arno Buß von Vestas die Diskussion zusammen.

 

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Irene Schulz im Gespräch mit Monteuren von Senvion auf einer Windenergieanlage

 

Mit von der Partie: Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG Metall, Irene Schulz. Nachdem sie bereits am Vormittag gemeinsam mit Monteuren von Senvion eine Mühle bestiegen hatte (nun, es gab einen Fahrstuhl…), lauschte sie interessiert den Ausführungen der Kollegen: „Ich bin beeindruckt, wie selbstbewusst die Aktiven ihre Interessen auch über den Betrieb hinaus artikulieren. Man spürt, dass hier Vertrauen untereinander gewachsen ist. Für uns als IG Metall hat die Windindustrie als Zukunftsbranche einen hohen Stellenwert. Und hier spürt man, dass die Gewerkschaft dort am Stärksten ist, wo sie im Betrieb auch gelebt wird.“

 

 

1 Kommentar
  1. Leider wurde das Gruppenfoto zu Spät geschossen wegen dem HSV Entscheidungsspiel löste sich der Kreis leider auf sonst hätten vermutlich nicht alle Kollegen auf das Foto gepasst.

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