Husum ist das Herz von Senvion

IG Metaller bei Senvion in Husum kämpferisch

Mit überwältigender Beteiligung und Einigkeit haben sich die IG Metall Mitglieder der Senvion GmbH Husum am gestrigen Mittwoch gegen die von der Geschäftsführung geplante Betriebsschließung gestellt.

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„Der allein auf Kostensenkungen abzielende Kahlschlag geht so nicht! Das ist zu kurz gesprungen und respektlos gegenüber uns Mitarbeitern“, fasste Mathias Wötzel, Leiter des Senvion-Vertrauenskörpers die Diskussion zusammen. „Wenn Dr. Geißinger sagt, Hamburg sei das Gehirn Senvions, dann halten wir dem entgegen, dass Husum das Herz von Senvion ist.“ Aktionen und Proteste werden folgen.

3 Kommentare
  1. Egal welche Aktionen und Proteste gemacht werden, es sollte der Name Centerbridge so oft wie möglich benannt werden

  2. Man kann den Arbeiternehmern nur viel Glück und Erfolg bei ihren Aktionen wünschen. Letztendlich nützt aber nur ein belastbares Fortführungskonzept. Ein solches hätte der Betriebsrat schon vor 5 Jahren in Angriff nehmen müssen. Erfahrungsgemäß wird es jetzt nur noch um die Abwicklung gehen. Der Verlust von Arbeitsplätzen für Fachkräfte ist bitter. Mal sehen, was mit der Zentrale in Hamburg passiert …..macht irgendwie keinen Sinn dort.

  3. ….wenn die Beteiligten etwas Mut und Phantasie hätten, so würde man mal über einen Aktientausch zwischen Nordex und Senvion nachdenken. Das könnte auch die Politik anstossen und nicht nur über dümmliche Transfergesellschaften plaudern. Wie wollen denn beide gegen Enercon und Siemens auf Dauer bestehen. Enercon fegt beide mit der hohen Fertigungstiefe weg und Siemens macht mit der Finanzkraft den Rest. Eine „Fusion“ wie auch immer, würde beiden Aktienkursen Phantasie einhauchen und Senvion könnte sich aus den Offshore-Träumen ohne Gesichtsverlust zurückziehen. Man muss sich dann mal in die U-Bahn setzen, die zwei Stationen rüberfahren und schonungslos miteinander reden.

    Aber – naja

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