Betriebsrat WEA Service Nord GmbH hat Verhandlungen zu Leistungsbeurteilung aufgenommen

Verhandlungen zu Leistungsbeurteilung aufgenommen.

 

Auch bei der WEA Service Nord ist die Neuregelung der Leistungsbeurteilung ein präsentes Thema.

In den vergangenen Wochen wurden alle Servicestationen von den Betriebsräten besucht und der Entwurf des Betriebsrates erläutert.

 

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Betriebsrat WEA Service Nord GmbH.

 

Überall herrschte die einhellige Meinung das der Betriebsrat das vorgestellte System mit dem Arbeitgeber verhandeln soll. Dies wurde von vielen von euch mit tollen Aktionen unterstützt.

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Kollegen aus dem Lager Jübek unterstützen, wie alle anderen Kollegen der WEA Service Nord GmbH auch, den Betriebsrat.

 

Am 02.11.2015 gab es nun den ersten Verhandlungstermin.

Verhandelt wurde an diesem Tage nicht- es war eher ein Kritisieren unseres Systems.

Ein Gegenvorschlag wurde nicht eingereicht. Wir haben den Arbeitgeber aufgefordert zu den von ihm kritisierten Punkten konkrete Vorschläge bis zum 20.11.2015 einzureichen.

Der nächste Verhandlungstermin ist am 30.11.2015 um 14:00 in Sittensen.

 

5 Kommentare
  1. Natürlich wurde nicht verhandelt -wer hat denn auch was anderes erwartet-. Man will seinen Arbeitgeber ja nicht geistig überlasten oder seine Kompetenzen infrage stellen. Stellt euch mal vor er müsste als Chef was selber entscheiden….. Uiuiui…… Lassen wir ihn erstmal kritisieren und dann ist er bestimmt glücklich.
    Vielleicht schafft er es ja zum nächsten Termin mit konkreten/gerechten/sinnvollen Ideen um die Ecke zu kommen.

    Wäre auf jeden Fall mal ne tolle Sache, damit nicht immer nur was aus einer Richtung kommt und das dann auch noch madig gemacht wird.

    Also lieber Herr Geschäftsführer, Hausaufgaben machen und was ausarbeiten damit alle glücklich sind.

    • Ein Arbeitgeber möchte, nein erwartet vielmehr mutivierte, zuverlässige und engagierte Mitarbeiter. Jeder einzelne von uns möchte dies unseren Arbeitgeber entgegen bringen. Allerdings fällt dies ein Arbeitnehmer schwer, wenn noch nicht einmal eine eingeführte „Leistungszulage“ so vergütet wird, dass man von einer Leistungsbezogene Zulage sprechen kann. Bei einem weltweit agierenden Konzern sollte man das notwendige Feingefühl und das entsprechende „know how“ erwartet, Mitarbeit so zu führen, dass diese sich mit dem Unternehmen identifizieren. Allein mit einem Lohn/Gehalt und einer „Leistungszulage“ dessen maximalen Ausschüttung ein Mitarbeiter nicht erreichen kann, sollte man nicht denken, dies zu bekommen. Der Erfolg eines Unternehmens hängt nicht nur von Statistiken und Zahlen ab, sondern vielmehr von seinen Mitarbeitern.
      Man wünschte sich, dass die Geschäftsführung auch die Menschen, Familien und Schicksale hintern den Zahlen sehen und entsprechend agieren würden.

      Ein Kampf kann nicht nur durch Häuptlinge gewonnen werden, hierzu bedarf es Indianer!

  2. Genau so sieht es aus.
    Nur wenn BEIDE Seiten etwas „leisten“ wird da ein Schuh drauß.
    Nur mit dem Rotstift in fremder Arbeit rumkritzeln ist ein absolutes „no go“!
    Es recht, wenn mann selbst nichts vorzuweisen hat !
    Also frisch ans Werk und zur Abwechslung mal etwas MIT seinen Arbeitnehmern gestalten und nicht dagegen .
    ->Gutes system->motivierte Angestellte->gute Arbeit->zufriedene Kunden->gutes Enercon 😉

  3. WEA Service Nord GmbH

    Was wäre Enercon ohne seine Service Techniker? Viele von uns leisten viel mehr als gefordert, da sollte doch eine angemessene Zulage drin sein! Ich muss Eugen da voll zustimmen bezogen auf
    ->Gutes System -> motivierte Mitarbeiter. ..
    Aber leider muss ich feststellen das der Wille zu motivierten Mitarbeitern bei der Geschäftsführung fehlt.

  4. Durch das bisherige Beurteilungssysthem konnte die Abwanderung von Fachwissen nicht verhindert werden. Wer heute 10 Jahre und länger in der Firma ist ist ein echter Exot, gerade wenn er Elektriker ist. Hätte es eine Leistungszulage gegeben die diese Entwicklung aufgehalten hätte dann wären jetzt nicht so viele Monteure im Service tätig die vor Ort nach dem James Dean Filmtitel handeln „Denn sie wussten nicht was sie tun“ Man kann diesen jungen Monteuren keinen Vorwurf machen, man kann sich aber fragen warum es der Arbeitgeber nicht verstanden hat genügend Altmonteure zu halten in dem er ihnen eine wirkliche Bleibeperspektive angeboten hat. Nun sitzen viele dieser Monteure auf der Betreiberseite und schauen uns bei unserer Arbeit genau auf die Finger. Damit sich diese Entwicklung nicht fortsetzt brauchen wir eine Reform der Leistungszulage bei der sich jeder gerecht behandelt fühlt und die das Kapital Fachwissen in der Firma hält, damit eine neue Generation von Monteuren mit viel Fachwissen heran wächst,denn sie sind das größte Kapital eines Unternehmens…

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